Ҷумҳурии Тоҷикистон

spontan entschlossen befahren wir kurzerhand die M41, den legendären pamirhighway. wenn man gerade mal in der nähe ist, bietet sich diese sagenumwobene strecke als unterhaltungsprogramm für ziellose individualtouristen an. es dauert nur wenige km und bevor wir es überhaupt realisieren, sind wir bereits mitten in diesem abenteuer. . . irgendwie scheint jeder hier irgend ein problemchen zu haben, zu wessen lösung gerade wir die richtigen sein sollen. geduldig  fahren wir immer tiefer in die täler, umsichtig, beobachtend. so kommt es vor, dass wir bereits vor dem mittagessen, drei unterschiedliche gruppen mit bis zu 5 personen mitführen. ein andermal befassen wir uns zwei tage mit der bergung von einem 8,0to, 4×4 „eigenheim“. wir haben zeit, geniessen die unwirklich scheinende umgebung und lassen uns vom gleissenden sonnenlicht die nasen verbrennen.

C‘ highligts:

entgegen aller  berichte sind die tajikischen grenzbeamten äusserst freundlich, umgänglich und äusserst effizient: so wandern die bezahlten gebühren direkt in die eigenen hosentaschen und nicht kompliziert über irgendwelche zentralen kassen oder bankkonti zum staat. neben dem offiziellen importdokument für unser wägelchen bekommen wir ein weiteres wichtiges papier, natürlich nicht gratis, die hostentasche will mit 10 dollar gefüttert werden. interessanterweise sollen wir das papier aber nirgends zeigen, o-ton des beamten: „if you do not show this paper anywhere, then you will not have any problem“. hmmm, also wie denn? was jetzt? wir sind verwirrt. nun denn, das papier verschwindet in den hinterletzten winkel unseres mobilen zuhauses.

fahrt durchs wakhan valley, entlang dem grenzfluss panj, eindrückliche sicht auf die afghanisches seite, wo man das gefühl hat, die zeit sei wirklich stehen geblieben.

lustiger abend in bulunkul mit holländischer, kanadisch-bernerischer und hong-kong-amerikanisch-deutscher gesellschaft

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