wie immer, wenn eine landesgrenze überschritten wird, ändert sich innerhalb kurzer zeit fast alles was man irgendwie feststellen kann. insbesondere die autos sind ein guter indikator dafür wie es dem land so geht. im iran waren es die weissen schrott-„pride“ autos oder blauen zeynan lieferwagen, in turkmenistan dicke fette neue toyota land cruisers. hier in usbekistan sind es kleine sardinenbüchsen-ähnliche chevrolet-busslis. Meistens gefüllt bis obenhin mit menschen, gurken, gerümpel oder was auch immer gerade transportiert werden muss. da könnte man spannende studien drüber machen. eine kulturelle fahrzeugstudie. manchmal werden die kleinen usbekischen busslis mit ihren wienerli-reifen mitten in der stadt von der strasse gefressen. ein kleines loch, eine kleine unaufmerksamkeit und ende gelände. alles schon gesehen. ansonsten gibt es über usbekistan zu berichten, dass uns das land nicht gerade überfreundlich begrüsste. wir erklären uns die schlechte laune des grenzkontrolleures damit, dass er gerade seine prüfung mit uns ablegen muss und vorausssichtlich ein weiteres mal durchfallen wird. Der zweite stern an der uniform soll ihm verwehrt bleiben und er wird vermutlich weiter auf der niedrigsten stufe des grenzbeamten-hierarchiesystems sitzen bleiben müssen. er konnte uns nicht mal erklären, dass wir in falscher richtung durch die zollabfertigung rollten. buchara hingegen begrüsst uns freundlich warm. für unseren geschmack aber etwas zu warm. es ist gefühlte 45 grad heiss, so verziehen wir uns tagsüber ins hotel und geniessen die klimaanlage. das städtchen ist hübsch und hat einiges zu bieten, gastfreundliche usbeken, eindrückliche und schöne gemäuer, sehr leckeres essen, sowie silk & spices, was die usbeken auch gleich mit einem eigenen festival feiern. nach 2 tagen geht das sightseeing in samarkand weiter. Ein name wie aus tausend und einer nacht. die stadt, der markt und die umwerfenden moschen gefallen uns. der einfluss der russischen herrschaft ist zudem sehr ausgeprägt sichtbar.
Sehr originell die Fahrzeugstudie, und Samarkand tönt wunderbar orientalisch und zauberhaft. Die Bilder bestätigen die Imagination.
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hei danke das si idrücklechi biuder
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