۰۲ جمهوری اسلامی ايران

so, jetzt, angekommen! beeindruckende szenerie. die gastfreundschaft ist bekanntlich legendär. alle personen die man trifft sind ausserodentlich freundlich. Beim kurzen schwatz: wilkommen! woher?wohin? – bei der vertieften auseinandersetzung: wie genau, was macht ihr beruflich – und beim rundum sorglospaket alles inkluseve: internatinaler und interkultureller austausch über religionen politik, kulinarischer sonderheiten mit ausgiebigen degustationen, nächtliche fahrten über arschglatte feldwege, vorstellungsrunden von ganzen familien und freundeskreisen usw. usw.

faszinierend auch die reise- und tourismuslust der iraner selber. Ausser in den grossstädten, ist man bei den attraktiven plätzen meist unter hunderten von iranern, welche ferien haben oder einfach ihr wochenende geniessen. Diese sind meist mit einem chrutzli oder dem pickup unterwegs. thermoskannen mit tee, kiloweise fladenbrote, gaskocher, geschirr, vorgekochte köstlichkeiten, alles in einen alten perserteppich gerollt, noch kurz ein zelt und grill dazu, und los geht’s. mit vorliebe wird das lager dann mitten im stadgarten, auf saftig grünem rasen und zwischen einer grossen vielfalt an verschiedenen bäumen aufgeschlagen – Unglaublich friedlich!

frei fühlen wir uns insbesondere wenn wir die abgesteckten pfade verlassen können und nach lust und laune wege erkunden, wüsten(-ränder) besichtigen, die geländeeigenschaften vom fahrzeug prüfen, über pässe wo die letzten wegspuren irgendwo im tal endeten und wo wir fernab von irgendetwas unser nachtlager einrichten, und todmüde, von hitze, trockenheit, regen, blitz und donner, endlich in der stille der nacht einschlafen können.

C’s highlights:

Abendliches Lagerfeuer mit den kurdischen Wärtern eines stillgelegten Zementwerk. Das Essen wurde brüderlich geteilt. Besonderes Highlight war das Feuer selbst; Holz out, Pneu in. Am nächsten Tag hatten wir also auch noch etwas davon: rote Augen und interessant riechende Kleider.

Stellplatz auf einem windigen Pass mit vielen Vögeln. Für die Nacht verzogen sich jedoch Vögel wie Wind. Es war so still, dass wir unsere arbeitenden Mägen für herannahendes Wild hielten.

Wunderschöne Fahrt durch die Alborz Mountains, über Stock und Stein, in tiefe Täler und wieder hoch, durch urchige Dörfer und dann gleich wieder mutterseelenallein unterwegs. Afrika? No, Iran!

Abend unter Freunden in Varzahen in Mini-„Ferienhäuschen“ (vergleichbar mit Schrebergarten-Haus) mit selbstgekochtem leckerem Lammeintopf und Hubble-Bubble. Inklusive nächtlicher Irrfahrt durch die Feldwege Varzanehs und Bettstatt auf dem Perserteppich.

Honeymoon im Hotel Abbasi in Esfahan.

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